Linux und Windows Parallel auf zwei X-Servern betreiben

Ein Betriebssystem mit Hilfe einer Virtuellen Machine innerhalb eines anderen laufen zu lasse ist ja seit Jahren nichts neues mehr, wenn auch in letzter Zeit ein regelrechter Boom ausgebrochen ist. Das Problem ist, das es oft jedoch nicht richtig praktikabel Einsetzbar war. Da ich aber nun auf meinem Arbeitslaptop komplett auf Linux umsteigen wollte auf der anderen Seite aber nicht für spezielle Anwendungen nicht immer neustarten wollte und Windows booten wollte, musste eine Gescheite Lösung her. Da kam mir die Idee, dass man unter Linux ja mehrere X-Server einrichten kann, mit denen man leicht per Tastenkombination STRG+ALT+F7 und STRG+ALT+F8 umschalten kann und auf einem einfach nichts eine virtuelle Maschine mit Windows laufen lasse. Ich habe dazu die Closed Source Variante von Virtualbox gewählt; das Ganze sollte jedoch genausogut mit jeder anderen Virtualisierungssoftware gehen. Erstmal wird eine ganz normale Windowsinstallation inkl. Guest-Additons in der VM gemacht und gespeichert. Dann benötigen wir noch ein kleines Shellscript, das beim Starten des X-Servers aufgerufen wird:

#!/bin/sh

/usr/bin/VBoxManage startvm xp

while [ -n '`ps -eo '%U%c' | grep Virtual | grep user`' ]
do
sleep 1
done


echo 'END'
/usr/bin/runvm.sh: Die Schleife dient dazu, das Script solange laufen zu lassen, wie auch die Virtuelle Maschine läuft, da der Xserver sich beendet, sobald das Script abgearbeitet ist und der VBoxManage-Befehl nur abgesetzt wird.
Um das Ganze nun zu starten, legen wir noch eine Verknpfung mit folgendem Ziel an:
xinit /usr/bin/runvm.sh -- :1
35968 Besucher - Letztes Update: 21.04.2010 13:33